Investoren stehen heute zahlreiche Kapitalanlagen zur Verfügung, die auch für die spätere Vorsorgeform für das Alter genutzt werden können. Während Tages- und Termingelder eher als vorübergehende Geldanlage genutzt werden, ist es bei manch anderen Kapitalanlagen so, dass diese meistens sehr langfristig und vielfach auch als Vorsorgeform für die Pension genutzt werden. Die meisten Anleger setzen auf Klassiker, wie beispielsweise das Immobilien Investment, die Kapitallebensversicherung, das Fondssparen oder auch die Geldanlage in Aktien. Gerade Obligationen und Grundstücke werden heute als sogenannte Sachwertanlage empfohlen, da sie werthaltig sind und auch als vergleichsweise unabhängig von der Inflation gelten. Zwar gibt es sowohl beim Investment in Aktien als auch in Merhfamilienhäuser immer das Risiko einer Wertminderung, eine aktuelle Untersuchung beweist, dass die Auswirkungen von den Verlusten ganz unterschiedlich eingeschätzt werden.
Eventuelle Ertragseinbußen beim Immobilien Investment sind gefühlsmäßig gering
Über die mögliche Wertminderung bei verschiedenen Investitionen, wurde aktuell eine Analyse durchgeführt, in der die Befragten bewerten sollten, als wie “schlimm” sie einen möglichen Verlust des Eigenwertes empfinden würden. Es liegt gerade bei langfristigen Geldanlagen im Bereich des Möglichen solche Einbußen zu haben, Obligationen und Wohnanlagen nicht ausgenommen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass es durchaus einen Unterschied macht, wie ein Verlust des Wertes bei der einen oder der anderen Investitionsformen bewertet und empfunden wird. Auf den ersten Blick scheint dieses Ergebnis erstaunlich, auch wenn bei allen Geldanlagen der fiktive Wertverlust gleich hoch ist, wird die Auswirkung unterschiedlich eingestuft. Am “Besten” schnitten bei dieser Bewertung die Grundstücke ab. So ergab die Studie, dass einen Verlust des Wertes im Bereich des Immobilien Investment von Sparer eher in Kauf genommen wird, als zum Beispiel bei der Investition in Wertpapiere.
Immobilien Investment trotz fiktiven Verlusten beliebte Sparanlagen bei den Sparer
Planet Home, einem Immobilienvermittler, führte eine Trendstudie durch, in der sie 1200 Teilnehmern verschiedene Fragen stellten, zum Beispiel auch wenn sie ein Kapital von 100.000 Euro anlegen sollten, welche der beiden Anlagen sie nun wählen würden – Liegenschaften oder Obligationen, und zwar unter Einbezug des Risikos, dass bei beiden Anlagen eine Ertragseinbuße von etwa 20 Prozent innerhalb der nächsten 20 Jahre passiert. Obwohl die Einbuße nominal genauso hoch wie beim Investment in Obligationen ist, fiel die Antwort der Umfrageteilnehmer sehr eindeutig aus. Mehr als 70 Prozent exakt 72 Prozent der Befragten würden sich für das Investment in Immobilien entscheiden.
Kapitalanleger sehen in Immobilien Investment mehr als nur den objektiven Vermögenswert
Oftmals sieht man den Kauf einer Liegenschaft als emotionale Geldanlage an. Ein ausschlaggebender Punkt der die Resultate der Untersuchung etwas beeinflusst hat, ist dass Wohnhäusern im Gegensatz zu Aktien einen echten Profit bieten können. Denn selbst wenn die Immobilie als solche einen nur noch geringen objektiven Marktwert haben sollte, so stellt sie für den Eigentümer dennoch einen deutlich höheren subjektiven Gegenstandswert dar, nämlich in den eigenen vier Wänden mietfrei wohnen zu können. Die Sparanlage in Liegenschaften kann bewirken, dass Investition des Investmentsparers und Hausbesitzers positiv beeinflusst wird. Nur wenige Deutsche würden ihre Sachwertanlage verkaufen, dadurch dass die Sachwertanlage oft als eine Art Altersrente angesehen wird. Diese Tatsache stützt die Theorie, dass das Lebensniveau durch Investition in Immobilien Investment gesteigert wird. Und genau aus diesem Grunde spielt es beim Immobilien Investment auch häufig keine Rolle, ob die Liegenschaft, die ehemals beispielsweise 250.000 Euro an Sachwert hatte, später mit einem Wert von 300.000 oder 200.000 Euro beurteilt wird.